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«Spukhotel zur Teufelsmühle»

Was an den Geschichten um dieses im tiefsten Wald gelegene Hotel wirklich dran ist, vermag niemand zu sagen. Nachdem der Hotelbetrieb angeblich wegen Unrentabilität aufgegeben wurde, zogen Aussiedler in das unheimliche Gemäuer ein. Einen dieser ehemaliger Bewohner trafen wir auf dem verlassenen Gelände und er gab eine schier unglaubliche Geschichte zum Besten, die selbst Steven King vor Angst hätte Erbleichen lassen. Ein sprichwörtliches Blutbad soll sich hier ereignet haben. Wahrheit oder Hirngespinst? Wir wissen es nicht. Die mutmaßlichen Ereignisse haben wir jedenfalls in dieser Kurzgeschichte verarbeitet.

Die folgenden Zeitungsausschnitte, angeblich aus der Sonderausgabe 'gar grauslige Spuckgeschichten' des tierischen Volksfreundes, wurden uns von einem Informanten aus der Gespensterjäger-Szene namens Grandmasta Gostbasta zugespielt. Jeder weitere Kommentar zur Seriosität dieser Quelle erübrigt sich damit hoffentlich.
Was die Presse schreibt

Blutbad im Waldhotel - Verbleib der Opfer weiter unklar
Ein abgebissener Finger, zwei ausgeschlagene Zähne und etwa 10 Liter Blut, verteilt vom Keller bis Dachboden - das ist alles was von den Gästen des abgelegenen Hotels "Zur Teufelsmühle" übrig geblieben ist. Man kann sich nur schwer vorstellen, welches Drama sich hier in der Nacht vom 13. auf den 14. Januar abgespielt haben muss. Die Polizei steht vor einem Rätsel.



Auszüge aus dem Polizeibericht

"[...] ein witterungsbedingter Stromausfall [...] sämtliche Unterlagen und Ausweispapiere verbrannt [...] jedoch keine Fußspuren [...] nicht nachvollziehbar [...] Überreste der mutmaßlich 6 Opfer wegschaffen konnte. [...] intensive Suche mit Spürhunden [...] bisher ergebnislos. [...] Der Keller, welcher jedoch nur einen einzigen Zugang besitzt der schon vor Jahrzehnten zugemauert worden ist [...] daß nicht auszuschließen ist daß der Täter aus den Reihen des Hotelpersonals oder Hotelgäste stammt. [...] sich die Überreste der Opfer möglicherweise immer noch irgendwo auf dem Gelände befinden."


Aus dem Gutachten des Gerichtsmediziners

"Die am Tatort gefundenen Blutspuren lassen sich eindeutig 6 verschiedenen Personen zuordnen. Die Verteilung der Blut- und Schleifspuren sowie die große Menge von Blut und Gewebe im und um das Schwimmbecken, lassen darauf schließen, dass die Opfer zunächst zum Schwimmbad verbracht und anschließend dort mit einer Art stumpfen Hiebwerkzeug, höchstwahrscheinlich einer Axt, zerteilt wurden."


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Name:
«Spukhotel zur Teufelsmühle»
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Orte:
Spukhotel zur Teufelsmühle
Datum:
25.11.2006
Letze Änderung:
16.02.2009
Lizenz:
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